Selbst wenn ich die (rückwärts gerichtete) Konvergenz mit den Augen Trombettis ansähe, würde mir doch eine einzige Ursprache nicht als ihre notwendige Folge erscheinen; oder wüßten wir etwa, ob der in der Nebel gehüllte obere Teil einer Pyramide in einer Spitze oder einer mehr oder weniger breiten Fläche endigt? - Schuchardt (1922), a pag.200 Trombetti setzt nun eine allgemeine Ursprache an, die sich von der späteren Sprache irgendwie abhebt […] und deren Wörter in denen unserer heutigen Sprachen fortleben. Hier scheint die Vorstellung eines paradiesischen Urzustandes mitzuspielen. Es versteht sich von selbst […] von einer Monogenese der Sprache kann ja im allerstrengsten Sinne gar nicht die Rede sein […]. - Schuchardt (1922), a pag.203 Die Probleme des Sprachursprungs (im Trombettischen Sinne) und der Sprachverwandtschaft decken sich im wesentlichen; was sich gegen die Annahme von lauter festbegrenzten Ursprachen sagen lässt, das auch gegen die allgemeine Ursprache. - Schuchardt (1922), a pag.205
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