Überall wo eine kreolische Mundart gesprochen wird, liegt Mischung mit der europäischen Muttersprache sehr nahe, mit anderen Worten: es stellt sich leicht ein individuelles oder gelegentliches Halbkreolisch ein. - Schuchardt (1922), a pag.133 In ihrer allgemein sprachwissenschaftlichen Bedeutung sind die kreolischen Mundarten noch nicht voll gewürdigt worden. Man pflegt sie als Ergebnisse sehr eigenartiger oder hochgradiger Mischung zu betrachten; aber das was sie kennzeichnet, ist vielmehr, wenn ich so sagen darf, der volapükische Zug. - Schuchardt (1922), a pag.135 [...] [die kreolischen Mundarten des Romanischen] besitzen eine regelmäßige und einfache Grammatik und eine feste Wortstellung, vermeiden alle einigermaßen schwierigen Lautverbindungen, begünstigen die Zweisilbigkeit und haben sich zum Teile schon literarischer Verwendung fähig erwiesen. - Schuchardt (1922), a pag.318
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