[…] es gibt nur eine Grammatik, und sie heißt Bedeutungslehre oder wohl richtiger Bezeichnungslehre [...] Das Wörterbuch stellt keinen andern Stoff dar als die Grammatik; es liefert die alphabetische Inhaltsangabe zu ihr. - Schuchardt (1922), a pag.127 Eine ins einzelne gehende Methodik würde außerordentlich viele Belege erfordern und sie würden größtenteils schwer aus ihren Zusammenhänge herauszuschälen sein. Somit empfiehlt sich die Ablösung der "Grammatik", ich meine die systematische Darstellung, durch die Chrestomathie. - Schuchardt (1922), a pag.127 Übrigens spielt der Umfang der Grammatik keine entscheidende Rolle; es ist sehr dehnbar, die einen beschränken ihn auf die Morphologie, die anderen erstrecken ihn auf die Syntax, und so könnte denn auch die Stilistik mit hereingezogen […]. - Schuchardt (1922), a pag.223 […] Denn wir sind in die Grammatik gewisser toten Sprachen so verstrickt dass wir, wenn wir andere Gebiete betreten, Hand und Fuß nicht frei bewegen können. - Schuchardt (1922), a pag.256 Die Verschmelzung oder Gleichsetzung von Logik und Grammatik, wie sie früheren Zeiten beliebte, hat einen starken Rückschlag zur Folge gehabt. - Schuchardt (1922), a pag.258
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